Glauben in Opfikon Das urbane Leben in der Agglomeration zwischen Zürich und dem interkontinentalen Flughafen Kloten ist geprägt von
überdurchschnittlich vielen Zu- und Wegzügen. Das
erschwert sowohl die gesellschaft- liche
Integration wie auch die
Seelsorge.
Wesentlich für die Glaubensgemeinde und die Erfüllung der Seelsorgeaufgaben ist die
aktive Kerngemeinde, die in der Kirche entscheidend mitträgt. Ein ansehnlicher Teil der Gemeinde beansprucht die
kirchlichen Dienstleistungen in besonderen Lebenssituationen, wie Geburt (Taufe), Erwachsenwerden (Erstkommunion, Firmung...), Trauung, Krankheit und Tod.
Wie Seelsorge für Kirchenferne, Suchende oder Andersgläubige geschehen kann, ist noch nicht vollends klar. Gewiss ist jedoch, dass die
Seelsorger offen sind für die verschiedenen Bedürfnisse unserer Zeit. Unsere Pfarreien sind auch kooperativ und offen für die Anliegen der Schwesterkirchen und der Zivilgemeinde. Das zeigt sich konkret in der
Zusammenarbeit bei Sozialprojekten, ökumenischen Religionsunterricht und Gottesdiensten.
Ein
besonderes Problem unserer Stadt ist die
Vereinzelung und die
Abkapselung in sprachliche und nationale Gruppen. Kennen wir unsere Nachbarn? Früher waren es vorwiegend Italiener und Spanier, heute sind es überwiegend Menschen aus den uns eher fremden osteuropäischen Kulturen. Sie besser kennen- zulernen ist eine Aufgabe für uns alle. Schule und Religionsunterricht sind wichtige Wegbereiter für diesen
notwendigen Dialog.
Standort der Kirchen: Ortsplan, Suchen, Rubrik "Wichtige Objekte", Kategorie "Kirchliche Bauten"