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Klimatipps zum Thema Küche und Kochen

Klimatipps zur Ernährung finden Sie hier.

Weitere Informationen zu den Umweltauswirkungen unserer Ernährung:

 

In der Küche:

  • Keine warmen Speisen in den Kühlschrank stellen.
  • Tiefkühlkost im Kühlschrank auftauen lassen.
  • Gerätetür nicht unnötig lange offen lassen oder für jeden Gegenstand extra öffnen. Ein gutes Ordnungssystem erleichtert die Orientierung.
  • Gefriergeräte und Kühlschränke ohne automatische Abtauung regelmässig abtauen (Gebrauchsanweisung beachten). Wenn sich eine Eisschicht gebildet hat, steigt der Stromverbrauch stark an. Eis- und Reifbildung in Kühl- oder Gefrierschrank verrät undichte Türen. Also ab und zu die Dichtungen prüfen.
  • Tiefkühler an möglichst kühlem Standort aufstellen.
  • Lüftungsschlitze freihalten und ab und zu absaugen.
  • Gefriergeräte und Kühlschränke richtige Lagertemperatur einstellen Temperatur im Kühlschrank: 5–7°C. Dafür reicht, je nach Standort, oft schon Stufe 1. Temperatur im Tiefkühler: -18 °C. Ein spezieller Eis- und Kühlschrankthermometer hilft zur Kontrolle.
  • Überlegen Sie sich, ob Sie das neue Haushaltsgerät, welches Sie sich anschaffen möchten, wirklich benötigen.
  • Kaufen Sie Geräte wie Kühl- und Gefrierschränke, Waschmaschinen oder Geschirrspüler möglichst in der besten Energieklasse. Tipps finden Sie auf Topten.
  • Schalten Sie die Kaffeemaschine bei längeren Abwesenheiten ganz ab. Im Standby-Modus verbrauchen Elektronik-Geräte oft mehr Strom als für die eigentliche Gerätefunktion.

 

Beim Kochen:

  • Deckel auf die Pfanne. Ein Deckel auf dem Topf senkt den Energieverbrauch auf einen Viertel. Noch besser sind Schnellkochtöpfe, sie sparen noch einmal 50% Energie.
  • Kochplatte rechtzeitig von der Ankochstufe (hohe Stufe) auf die Fortkochstufe (niedere Stufe) schalten und Restwärme der Platte ausnützen.
  • Für Kochgut mit langer Gardauer den Dampfkochtopf benutzen.
  • Isolierpfanne verwenden. Damit kann mit wenig Wasser und bei niedriger Temperatur gekocht werden.
  • Benutzen Sie einen Wasserkocher. Das geht viel schneller und braucht weniger Energie als Wasser kochen auf der Herdplatte.


Beim Backen und Aufwärmen:

  • Nicht vorheizen – und die Nachwärme nutzen. Auch wenn es auf der Packung oder im Rezept steht, meist ist das Vorheizen unnötig (Ausnahme: empfindliche Teige).
  • Wenn die Back- oder Bratzeit länger als ca. 40 Minuten dauert, kann der Backofen 10 Minuten vor Ende abgeschaltet werden, um die Nachwärme zu nutzen.
  • Beim Umluftbackofen mehrere Ebenen gleichzeitig nutzen.
  • Backofenfenster putzen. Bei jedem Öffnen der Ofentür gehen etwa 20 Prozent der Wärme verloren – deshalb den Braten von aussen begutachten.
  • Brötchen von gestern knusprig toasten. Wer zum Brötchen aufbacken nicht den Backofen, sondern den Toaster verwendet, spart rund 70% Energie.
  • Mikrowelle, wenn überhaupt, nur für kleine Mengen benutzen. Schon bei zwei Portionen braucht ein Mikrowellenherd mehr Energie als eine Herdplatte. Und das Auftauen in der Mikrowelle verbraucht unnötig Energie – also Gefrorenes frühzeitig herauslegen.

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