Igel im Siedlungsgebiet schützen: So können Sie mithelfen.
Der Igel gehört zu den beliebtesten Wildtieren der Schweiz. Gleichzeitig gilt er seit Oktober 2024 als potenziell gefährdet. Umso grösser war das Interesse am Igelvortrag vom 28. Oktober 2026 im Dorf-Träff, welcher vom Naturschutzverein Mittleres Glattal und der Stadt Opfikon organisiert wurde: Über vierzig Besucherinnen und Besucher nutzten die Gelegenheit, mehr über die Lebensweise und den Schutz des stacheligen Gartenbewohners zu erfahren. Referentin Saskia Jenny vom Igelzentrum vermittelte spannende Einblicke in den Alltag des Igels und zeigte auf, welchen Herausforderungen er heute begegnet.
Wussten Sie schon?
- Der wichtigste Lebensraum des Igels ist heute das Siedlungsgebiet mit Gärten, Parks und Grünflächen.
- Die grösste Bedrohung sind Strassen und der Verkehr.
- Igel ernähren sich hauptsächlich von Käfern sowie deren Raupen und Engerlingen, danach folgen Würmer und Schnecken.
- Ein Igel besitzt nicht nur einen Unterschlupf, sondern nutzt in seinem Streifgebiet mehrere Verstecke und Schlafplätze.
- Ein Igelmännchen kann auf seiner nächtlichen Nahrungssuche bis zu 5 Kilometer zurücklegen.
- Ein Igelweibchen mit Jungtieren bleibt hingegen meist in der Nähe des Nestes und bewegt sich oft nur etwa 500 Meter davon weg.
So können Sie helfen:
- Mit einem Ast-Laub-Haufen schaffen Sie einen wertvollen Unterschlupf für Igel und viele weitere Kleintiere.
- Anleitung zum Bau eines Ast-Laub-Haufens: www.igelzentrum.ch/images/Doc/astlaubhaufen.pdfExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
- Den Lebensraum vernetzen: Zäune mit 10 × 10 cm grossen Durchgängen versehen und Treppen mit einer Zwischenstufe aus einem Ziegelstein igelfreundlich gestalten.
- Sichtungen melden unter www.wildenachbarn.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet.
Weitere Informationen rund um den Igel finden Sie unter www.igelzentrum.chExterner Link wird in einem neuen Fenster geöffnet..