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Finanzen

Jahresrechnung 2020

Die Erfolgsrechnung schliesst mit einem Ertragsüberschuss von CHF 13.6 Mio. ab. Das vom Gemeinderat genehmigte Budget sah einen Ertragsüberschuss von CHF 3.7 Mio. vor. Insgesamt resultiert ein Cashflow von CHF 22.6 Mio.

Im Berichtsjahr werden im Vergleich zum Budget Mehrerträge bei den ordentlichen Steuern Rechnungsjahr (0.7 Mio.) ausgewiesen. Höhere Erträge resultieren auch bei den Grundstückgewinnsteuern (2.3 Mio.) und bei den Steuerausscheidungen (2.9 Mio.). Hingegen werden tiefere Erträge bei den Quellensteuern (6.0 Mio.) verbucht.

Ergebnisrelevant sind die Nettoaufwandabnahmen bei der Schule (0.9 Mio.) sowie bei den Abteilungen Gesellschaft (0.9 Mio.) und Bevölkerungsdienste (1.4 Mio.). Im Budgetvergleich fällt der höhere Aufwand für die Gesetzliche wirtschaftliche Hilfe (0.8 Mio.) ins Gewicht.

Weitere massgebliche Abweichungen entstehen beim Finanzausgleich sowie aufgrund eines Buchgewinns. Auf der Basis der Steuererträge und der Einwohnerzahl per Ende 2020 sowie einem durch das Gemeindeamt des Kantons Zürich geschätzten Kantonsmittel resultiert eine provisorisch berechnete und im Jahr 2022 fällige Ablieferung von CHF 21.7 Mio. (Budget 2020: CHF 26.2 Mio.) Für diese Zahlung ist periodengerecht eine Rückstellung gebildet worden. Die Parzellierung betreffend das im Baurecht vollzogene Verkaufsgeschäft an der Dorfstrasse hat eine Neubewertung der im Besitz der Stadt Opfikon verbleibenden Grundstücke und eine damit verbundene Anpassung des Marktwertes (1.9 Mio.) zur Folge.

Das Nettoinvestitionsvolumen im Verwaltungsvermögen wird im Vergleich zum Budget 2020 (54.4 Mio.) mit CHF 51.8 Mio. um rund CHF 2.6 Mio. unterschritten. Die budgetierten Investitionen wurden damit zu 95% realisiert, was in den letzten 20 Jahren (mit Werten meist um 70%) nie erreicht wurde.

Jahresrechnung 2020

Jahresrechnung 2020 (Kurzfassung

 

Budget 2022 provisorisch

Im Vergleich der Budgets 2021 und 2022 wird eine Erhöhung der gesamten Steuererträge (CHF 3.1 Mio.) ersichtlich. Da bei der Erstellung der Hochrechnung 2021 noch kein drastischer Rückgang erkennbar war, wird das Jahr 2022 vorsichtig optimistisch budgetiert. Allgemein sind die Folgen der Corona-Krise sehr schwierig abschätzbar. Aufwandseitig fallen im Budgetvergleich die Nettoaufwandzunahme bei der Schule (CHF 2.8 Mio.), die erhöhten Defizitbeiträge an den ZVV (CHF 1.2 Mio.) sowie die höhere Finanzausgleich-Ablieferung (CHF 2.6 Mio.) auf.

Das Budget 2022 weist einen Aufwandsüberschuss von CHF 17.7 Mio. sowie einen negativen Cash Flow von CHF 8.1 Mio. aus. Das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen (inkl. Abwasser/Abfall) beträgt CHF 42.2 Mio.

Provisorisches Budget 2022

 

Budget 2021 definitiv

Die Folgen der Corona-Krise sind sehr schwierig abschätzbar. Im Vergleich der Budgets 2020 und 2021 ist von markant tieferen Steuererträgen bei den ordentlichen Steuern des Rechnungsjahres (-8.3 Mio.) auszugehen. Bei den Steuern aus früheren Jahren wird der im Jahr 2020 einmalig angefallene, enorm hohe Steuerertrag (-26.8 Mio.) wegfallen. Daraus folgend wird im Bereich Finanzausgleich eine im Vergleich zum Vorjahr um einiges tiefere Ablieferung (+23.7 Mio.) resultieren.

In der Abteilung Bau und Infrastruktur war im Budget 2020 noch die einmalige Zahlung der Abgeltung der Energie 360° AG für die Ablösung des alten Vertrags über die Gasversorgung enthalten (-4.0 Mio.). In der Schule wird mit einer stetigen Steigerung der Anzahl Klassen gerechnet (-4.6 Mio.). Auch bei den Abschreibungen ist im Budgetvergleich von einer Steigerung (-0.7 Mio.) auszugehen. Gemäss den neuen Abschreibungsvorschriften nach HRM2 werden die Investitionen über eine festgelegte Anzahl Jahre in gleichbleibenden Tranchen abgeschrieben, die Abschreibungsperiode beginnt mit der Inbetriebnahme des Investitionsvorhabens.

Das Budget 2021 weist einen Aufwandsüberschuss von CHF 13.8 Mio. sowie einen negativen Cash Flow von CHF 4.5 Mio. aus. Das Investitionsvolumen im Verwaltungsvermögen (inkl. Abwasser/Abfall) beträgt CHF 34.2 Mio. Der Steuerfuss bleibt trotz schlechteren Aussichten unverändert bei 94%.

Definitives Budget 2021

Definitives Budget 2021 (Kurzfassung)

 

Finanzplan 2021 - 2025

Der Finanzplan 2021 - 2025 ist stark geprägt von den sich nur langsam abzeichnenden, aber mutmasslich einschneidenden Folgen der noch immer aktuellen Corona-Pandemie. Er zeigt in der Erfolgsrechnung eine stetige Verschlechterung im nicht tolerierbaren Bereich von negativen Cash Flows an. Gleichzeitig führt ein hoher Investitionsbedarf zu einer markanten Erhöhung des Verwaltungsvermögens und damit der Abschreibungen. Obwohl das Rechnungsjahr 2021 auch tiefrot ausfallen wird, erscheint es im Moment zu früh, mit einer Anpassung des Steuerfusses zu reagieren, zumal das erwartete Defizit 2021 das erste seit 2014 darstellt. Die Stadt Opfikon hat sich in den letzten Jahren aus einer sehr ungemütlichen Bilanzsituation befreit und steht heute finanziell gesund da. Das Eigenkapital ist Ende 2020 mit CHF 235.9 Mio. auf sehr komfortabler Höhe, und es besteht ein Reinvermögen (ohne Berücksichtigung von nicht abschreibbarem Verwaltungsvermögen sowie der spezialfinanzierten Bereiche) von CHF 59.4 Mio. Dies erlaubt, die weitere Entwicklung, die als Folge der Pandemie und weiterer Umstände sehr schwierig einzuschätzen ist, abzuwarten. Die Reserven sind genügend gross, um auch defizitäre Ergebnisse gut zu verkraften.

Finanzplan 2021 - 2025