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Gesellschaft


Häufig gestellte Fragen (FAQ)
Arbeitssuche: Ich fühle mich unfair behandelt. Was kann ich tun?Nach oben
Überlegen Sie sich genau, aus welchen Gründen Sie mit Ihrem Arbeitsplatz nicht zufrieden sind. Am besten machen Sie sich Notizen über einzelne Vorgänge und sorgen auch dafür, dass Sie Zeugen haben (Arbeitskollegen oder –kolleginnen).

Sie können bei einer Rechtsberatung, bei Gewerkschaften oder Hilfswerken Erkundigungen einholen. Das Bezirksgericht Bülach bietet eine Unentgeltliche Rechtsauskunft für die Einwohnerinnen und Einwohner des Bezirkes Bülach an. Bei Arbeitskonflikten können Sie sich zudem an eine Schlichtungsstelle wenden.
Es geht aber auch noch anders: Sprechen Sie mit Kollegen und Kolleginnen darüber. Da finden Sie bestimmt Freunde und Tipps, die Ihnen weiterhelfen können.
Arbeitssuche: Was heisst, sich "blind" bewerben?Nach oben
Wenn man sich für bestimmte Firmen interessiert, kann man sich auch „blind“ bewerben. Das heisst, dass man seine Bewerbung an eine Firma sendet, obwohl keine Stelle ausgeschrieben ist. Man nennt das heute aber eher 'Initiativ-Bewerbung' oder auch 'Spontanbewerbung'. Viele Personalverantwortliche sammeln diese Bewerbungen. Wenn eine Stelle frei wird, studieren sie zuerst diese Bewerbungsmappen. Die Broschüre Praktische Tipps - Wie bewerbe ich mich richtig? des RAV gibt wertvolle Hinweise.
Arbeitssuche: Was sollte in einer schriftlichen Bewerbung enthalten sein?Nach oben
Eine schriftliche Bewerbung umfasst in der Regel folgende Unterlagen:

Brief: Er erklärt, warum Sie sich genau für diese Stelle interessieren, warum Sie sich dafür eignen, was Sie mitbringen und dass Sie Interesse an einem Vorstellungsgespräch haben.

Lebenslauf: Er gibt den Arbeitgebenden Informationen über Ihre persönlichen Verhältnisse, Ausbildungen, Berufserfahrungen und Sprachkenntnisse.

Anhang: Er enthält Kopien von früheren Arbeitszeugnissen, Diplomen, Praktikabestätigungen oder Weiterbildungsausweisen (niemals die Originale verschicken!).

Ein aktuelles Foto ist freiwillig, wenn es nicht im Inserat erwähnt ist. In der Regel werden alle Dokumente am Computer ausgedruckt. Viele Firmen legen Wert darauf, dass die Bewerbung in ein Dossier (Plastikmäppchen oder Kartonmappe) gelegt wird, bevor Sie es in ein grosses Couvert stecken und per A-Post abschicken oder gleich selber vorbei bringen.

Viele Personen lassen sich von Beratungsstellen, Hilfswerken oder im Kollegenkreis beraten; das lohnt sich. Auch auf dem Internet finden Sie gute Tipps, zum Beispiel bei: www.be-werbung.ch oder www.berufsberatung.ch (Laufbahn, dann Stellensuche) oder auch in der Broschüre Praktische Tipps - Wie bewerbe ich mich richtig? des RAV.

Weitere nützliche Informationen finden Sie unter den den Publikationen der Integration.
Arbeitssuche: Wie verhalte ich mich beim Vorstellungsgespräch?Nach oben
Vorstellungsgespräche laufen sehr unterschiedlich ab; das ist abhängig von den Arbeitgebenden, von den Anforderungen an die Stelle - aber natürlich auch von Ihnen. Sie können sich auf diese Themen vorbereiten:

  • besuchte Schulen
  • Berufserfahrungen

Besonderheiten in Ihrem Lebenslauf (abgebrochene Ausbildungen, Beschäftigungspausen, häufige Stellenwechsel)

  • Gründe für Stellenwechsel
  • Besondere Fähigkeiten, Stärken und Schwächen
  • Berufliche Ziele und Zukunftsvorstellungen
  • Interesse und Pläne für Weiterbildungen
  • Besondere Leistungen und Erfolge an der letzten Stelle
  • Teamfähigkeit
  • Ihre Erwartungen an die neue Stelle, an Vorgesetzte und Arbeitskolleginnen und -kollegen
  • Spezielle Eigenschaften, die Sie für diese Stelle mitbringen (Warum soll der Arbeitgeber gerade Sie auswählen?)

Nicht in ein Bewerbungsgespräch gehören Fragen wie:

  • Vereinszugehörigkeiten
  • politische Überzeugung
  • Religion (ausser es spielt bei der Stelle eine Rolle, also in einer Kirche, einer Partei, etc.)
  • Zivilstand
  • Familiensituation
  • mögliche Schwangerschaft bei Frauen

Weitere Informationen finden Sie im Buch "Arbeitsrecht - Vom Vertrag bis zur Kündigung" von Irmtraut Bräunlich-Keller (Beobachter-Buchverlag).
Arbeitssuche: Wo kann ich eine Arbeit suchen?Nach oben
Umfragen zeigen, dass viele Stellen durch persönliche Beziehungen besetzt werden. Es lohnt sich deshalb, viele von Ihren Bekannten über Ihre Arbeitssuche zu informieren. Vielleicht kann Ihnen ja plötzlich jemand etwas vermitteln.

Viele Stellen werden aber auch ausgeschrieben. Man findet sie in Tageszeitungen (Beilage: Stellenanzeiger) oder in Fachzeitschriften (Inserate).

Falls Sie selber keine Tageszeitungen abonniert haben, dann suchen Sie grössere Bibliotheken auf mit einer Sammlung von Zeitungen.

Die meisten Zeitungen liegen im RAV (Regionales Arbeitsvermittlungszentrum) auf.
Sie können gratis am Empfang kopiert werden Jeder hat übrigens Anspruch auf Beratung durch das RAV. Anspruch auf Leistungen haben nur die Versicherten. Nehmen Sie einen Übersetzer mit, wenn Sie kein Deutsch verstehen.


Zudem wird das Internet als Stellenmarkt immer wichtiger. Die Website stellenlinks und Treffpunkt-Arbeit.ch bieten einen Überblick. In der Computeria und im BIZ sowie im RAV gibt es Internetzugänge.

Dann gibt es auch noch das SSI, das heisst "Self Service Information". Das sind Suchportale auf Computern, die sie zum Beispiel beim RAV finden. Firmen melden dort ihre freien Stellen an. Organisiert wird das von der öffentlichen Verwaltung.

Weitere Tipps und Adressen finden Sie in den Publikationen der Integration.
Arbeitssuche: Wo kann ich mein Diplom anerkennen lassen?Nach oben
Arbeitssuche: Wo kann ich Unterstützung bei der Arbeitssuche erhalten?Nach oben
Sie können beim RAV nachfragen. Bringen Sie einen Übersetzer selber mit, sofern Sie mit der deutschen Sprache mühe haben. Auch die Broschüre Arbeitslosigkeit kann Ihnen weiter helfen. Sie finden aber sicher auch private Beratungsbüros oder Vereine. Es gibt zudem Hilfswerke im Bereich der Arbeitsintegration (Rotes Kreuz, HEKS, Caritas, SAH). Je nachdem, welche Aufenthaltsbewilligung Sie haben, ist die Beratung in manchen Projekten zur Arbeitsintegration für Sie kostenlos. Andernfalls müssen Sie etwas bezahlen – oder weitersuchen.

Wenn Sie eine Frage im Zusammenhang mit der Aufenthaltsbewilligung haben, dann können Ihnen auf das Ausländerrecht spezialisierte Rechtsberatungsstellen weiterhelfen. Eine Auswahl von Adressen finden Sie hier. Beim Schweizerischen Anwaltsverband können Sie sich nach Adressen und Sekretariaten in Ihrem Kanton erkundigen: 031 313 06 06 oder www.swisslawyers.com.

Fachleute und viel Wissen bietet auch die Zeitschrift „Der Beobachter“. Das Beobachter-Team stellt auch Informationen auf dem Internet zur Verfügung: www.beobachter.ch und es gibt einen Telefondienst. Die Direktnummer für den Fachbereich Arbeit: 043 444 54 01 (Mo-Fr, 9-13 Uhr). Wenn Sie den „Beobachter“ abonniert haben, ist die Beratung zudem kostenlos.
Der Schreibdienst im Zentrum 130 in Opfikon hilft Ihnen bei der Formulierung Ihrer Bewerbung.
Einbürgerung: Seit wann ist die Schweiz ein Einwanderungsland?Nach oben
Die Schweiz war nicht immer ein Einwanderungsland – obschon immer wieder Menschen aus hauptsächlich europäischen Ländern in der Schweiz Schutz vor Krieg oder politischer Verfolgung gesucht haben. Im Jahr 1850 betrug die ausländische Wohnbevölkerung gerade mal drei Prozent. Damals herrschte in der Schweiz ein Mangel an Nahrungsmitteln, weshalb die Menschen hungern mussten. Viele Schweizerinnen und Schweizer wanderten deshalb in jener Zeit nach Übersee aus – etwa nach Kalifornien, Kanada oder Brasilien.

Erst beim Übergang vom 19. ins 20. Jahrhundert wandelte sich die Schweiz von einem Auswanderungs- zu einem Einwanderungsland. 1915 lag der Anteil an Ausländerinnen und Ausländern bereits bei 15 Prozent; ihre Zahl nahm aber während des Ersten Weltkriegs als Folge der Abwanderung wieder ab.

1934 trat dann das Bundesgesetz über Aufenthalt und Niederlassung der Ausländer in Kraft. Es wurde mehrfach geändert und war grundsätzlich von einer abwehrenden Haltung geprägt: Das Gesetz sollte nur erwünschte Gruppen ins Land lassen. Seit 2008 gilt in der Schweiz das neue Ausländergesetz. Damit wird die Zulassung zum Arbeitsmarkt für Personen ausserhalb der Europäischen Union und der EFTA beschränkt auf besonders qualifizierte Arbeitskräfte.
Einbürgerung: Wie kann ich Schweizerin oder Schweizer werden?Nach oben
Für Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz ist es möglich, das Schweizer Bürgerrecht zu erwerben. Dies geschieht allerdings nicht automatisch und erfordert etliche Voraussetzungen:

  • 10 Jahre wohnhaft in der Schweiz (Jahre zwischen dem 8. und 18. Lebensjahr zählen doppelt)
  • C-Bewilligung
  • Eingliederung in die schweizerischen Verhältnisse (z.B. Sprachkenntnisse)
  • Vertrautheit mit den Lebensgewohnheiten, Sitten und Gebräuchen in der Schweiz
  • Erfüllung finanzieller Verpflichtungen
  • Beachtung der schweizerischen Rechtsordnung
  • Keine Gefährdung der inneren und äusseren Sicherheit der Schweiz

Ins ordentliche Einbürgerungsverfahren sind Gemeinde, Kanton und Bund involviert. Wenn alle Voraussetzungen erfüllt sind, besteht ein Anspruch auf Erteilung der eidgenössischen Einbürgerungsbewilligung durch das Bundesamt für Migration.
In der Schweiz kennt man zudem die erleichterte Einbürgerung. Diese gilt unter bestimmten Voraussetzungen für ausländische Ehepartner von Schweizerinnen und Schweizern sowie für Kinder eines schweizerischen Elternteils, welche das Bürgerrecht noch nicht besitzen. Zuständig ist hierfür alleine der Bund.
Einbürgerung: Wo muss ich das Einbürgerungsgesuch einreichen?Nach oben

Ihre erste Anlaufstelle für eine ordentliche oder erleichterte Einbürgerung ist Ihre Wohngemeinde. Dort erhalten Sie alle Informationen und die notwendigen Formulare. Weitere Informationen und Merkblätter finden Sie in der Dienstleistung Einbürgerungen.

Erziehung: Mein Kind sagt häufig: «Alle anderen dürfen das, nur ich nicht!» Wie soll ich darauf reagieren?Nach oben
Fast alle Kinder setzen ihre Eltern mit solchen und ähnlichen Sätzen unter Druck. Das Wort «Alle» stimmt bei Regeln und Grenzen nie, weil jede Familie ihre eigenen Regeln finden muss. Sagen Sie Ihrem Kind deshalb ruhig: «Aber ich will das so!» Oder: «Bei uns ist es so!» Erklären Sie wenn möglich auch, weshalb Sie es so haben wollen.
Eltern, die ihren Kindern Grenzen setzen, sind weder schlecht noch lieblos. Sie nehmen im Gegenteil ihre Verantwortung ernst. Vielleicht können Sie mit den Eltern der wichtigsten Freunde Ihres Kindes gemeinsame Regeln vereinbaren. Zum Beispiel, wie lange die Jugendlichen am Samstagabend im Ausgang sein dürfen.
Erziehung: Mein Kind wächst in einem anderen Land auf als ich selbst. Was heisst das für seine Erziehung?Nach oben
Ihr Kind wächst in der Schweiz auf. Aber seine Wurzeln reichen auch in ihr Herkunftsland zurück. Deshalb ist es gut, wenn es die Regeln des Zusammenlebens und die Bräuche aus Ihrer Kultur kennen lernt. Gleichzeitig sollte es jedoch auch lernen, sich im Schweizer Umfeld zurecht zu finden. Es ist nicht immer einfach, ein gutes Gleichgewicht zu finden.
Natürlich gleicht sich die Erziehung in vielen Punkten, unabhängig davon, wo ein Kind aufwächst. Überall auf der Welt brauchen Kinder Liebe und Geborgenheit, um sich gut entwickeln zu können. Sie brauchen Erwachsene, die mit ihnen sprechen und ihnen zuhören, die ihnen Mut machen, Neues zu probieren und die sie trösten, wenn etwas schwierig ist. Sie brauchen auch Erwachsene, die ihnen zeigen, wie man Konflikte austragen und sich wieder versöhnen kann. Und sie brauchen Erwachsene, die sie schützen, indem sie ihnen Grenzen setzen. Das alles gehört zur Erziehung.
Je nach Umfeld, in dem ein Kind aufwächst, muss es aber andere Fähigkeiten entwickeln. Wir leben heute in der Schweiz in einer Gesellschaft, in der die Menschen ihr Leben ganz unterschiedlich gestalten können. Es gibt viele Wahlmöglichkeiten und Ihr Kind begegnet hier sehr verschiedenen Impulsen und Modellen. Vielleicht mehr als Sie damals in Ihrer Kindheit muss es heute lernen, selbständig zu sein, Entscheide zu treffen, Verantwortung für sich selber zu übernehmen und wenn nötig auch Nein zu sagen. So kann es sich auch besser schützen, wenn es in eine schwierige Situation gerät.
Es ist deshalb wichtig, dass Ihr Kind ein Gespür entwickelt: «Das stimmt für mich. Das stimmt für mich nicht. Da will ich mitmachen. Da will ich nicht mitmachen.» Zudem braucht Ihr Kind Mut und Selbstvertrauen, um zur eigenen Meinung zu stehen, auch wenn es Jugendlichen begegnet, die vielleicht anders denken.
Wenn Sie seine Gefühle und seine Gedanken von klein auf ernst nehmen und ihm Mut machen, seine Meinung auszudrücken, helfen Sie das Selbstvertrauen und die Entscheidungskraft zu entwickeln.
Erziehung: Was kann ich tun, wenn mein Kind nicht gehorcht?Nach oben
In allen Familien kommt es manchmal vor, dass die Kinder nicht gehorchen. Es ist gut, wenn Sie darauf reagieren. Sie dürfen auch einmal laut werden. Aber was immer es war, zeigen Sie Ihrem Kind, dass Sie es als Mensch achten. Sätze wie «Du bist wirklich nichts wert!» zerstören sein Vertrauen in sich selber. Auch Schläge und leere Drohungen sind keine Erziehungsmittel. Bei langen Predigten schalten die Kinder und Jugendlichen bald einmal ab und hören gar nicht mehr richtig zu.
Zeigen Sie ruhig Ihren Ärger, aber sprechen Sie nicht lange auf Ihr Kind ein. Ein klares «Ich will nicht, dass du das machst! Hast du das verstanden?» bringt mehr. Erinnern Sie an die vereinbarten Abmachungen und Regeln. Sagen Sie auch, was die Konsequenzen sind, wenn die Regeln gebrochen werden. Das Kind darf vielleicht ein paar Tage lang nicht fernsehen oder der Jugendliche darf am nächsten Samstag nicht in den Ausgang.
Natürlich werden sie sich über solche Konsequenzen ärgern. Lassen Sie sich dadurch nicht unter Druck setzen. Denken Sie daran: Klare Regeln geben Ihrem Kind Halt und Orientierung.
Erziehung: Wer hilft mir bei allgemeinen Fragen zur Erziehung?Nach oben
Mit Fragen, die Ihre Kinder betreffen, können Sie sich an die folgenden Stellen wenden. Sie erhalten dort kostenlos Hilfe und Beratung. Auf der Webseite der Elternbildung finden sie gute Hinweise und Merkblätter, sowie eine Liste mit Elternbildungskursen:

Jugend- und Familienberatung Kanton Zürich
Jugendsekretariat Bezirk Bülach
Eugen Wyler-Strasse 1
8302 Kloten
Tel.: 044 804 80 10
Fax: 044 804 80 15
Email: jfb.kloten@ajb.zh.ch
www.ajb.zh.ch

Silvia Tschupp
Kleinkindberatung Bülach
Schaffhauserstrasse 53
8180 Bülach
Tel.: 043 259 95 44

Der Elternnotruf (0848 35 45 55) hilft, wenn Ihnen die Entwicklung Ihres Kindes Sorge macht. Sie sich als Eltern überfordert fühlen. Wenn Sie Angst haben, Sie könnten Ihrem Kind etwas antun. Wenn Ihr Kind sexuell missbraucht wurde oder wird.

Die Suchtpräventionsstelle Zürcher Unterland veröffentlicht neben vielen Hinweisen einen Elternbrief, der abonniert werden kann.
Die Broschüre 'Acht Sachen, die Erziehung stark machen' wird in vielen Sprachen angeboten. Die FemmesTische bieten eine niederschwellige kostenlose Elternbildung in verschiedenen Sprachen an. Folgende Website enthält wichtige Lerninformationenen für Kinder im Vorschulalter in verschiedenen Sprachen.
Erziehung: Wie lernt mein Kind, Verantwortung für sich zu übernehmen?Nach oben
Wenn wir den Kindern Freiräume geben, heisst das nicht, dass wir sie damit allein lassen sollen. Häufige Warnungen vor dieser oder jener Gefahr machen die Kinder eher neugierig. Es ist entscheidend, dass Sie sich von klein an für die Erlebnisse Ihres Kindes interessieren, dass Sie sich Zeit nehmen, um ihm zuzuhören und es ernst nehmen. Dann wird es auch von seinen Erfahrungen erzählen, wenn es grösser wird, auch dann, wenn etwas schwierig war oder schief gelaufen ist.
Alle Kinder machen manchmal einen Fehler – so wie wir Erwachsenen. In einem Klima von Achtung und von Wärme kann auch über Fehler gesprochen werden, sowie darüber, was man das nächste Mal besser machen könnte.
Erziehung: Wie viel Freiheit und wie viele Grenzen braucht mein Kind?Nach oben
Kinder brauchen Freiräume, in denen sie ihre eigenen Erfahrungen machen können: beim Spielen, allein oder mit anderen Kindern und später im Zusammensein mit Freunden. Sie brauchen aber auch Grenzen als Schutz und als Orientierung.
Ein kleines Kind kann Gefahren noch nicht einschätzen. Es braucht Erwachsene, die ihm sagen, dass es nicht mit der Steckdose spielen, eine heisse Herdplatte berühren oder ins Auto von fremden Leuten einsteigen darf. Später bilden die Grenzen, die Sie ihm setzen, mehr eine Art Rahmen, in dem sich Ihr Kind frei bewegen kann. Sie können Ihr Kind ja nicht immer begleiten und beschützen. Es muss lernen, sich selbständig zu bewegen.
Die Regeln und Grenzen müssen im Lauf der Zeit immer wieder neu angepasst werden. Das braucht viele Gespräche mit dem Kind. Es wird die Regeln besser einhalten, wenn es sie versteht.
Zuviel Freiheit und Verantwortung überfordert die Kinder. Zuwenig Freiheit und Verantwortung nimmt ihnen die Möglichkeit, aus eigener Kraft Lernschritte zu machen, die für ihr späteres Leben wichtig sind.
Sie kennen Ihr Kind am besten. Nehmen Sie sich Zeit, um ihm zuzuhören und mit ihm über seine Erlebnisse und Erfahrungen zu sprechen. So können Sie auch spüren, in welchen Bereichen es schon bereit und fähig ist, Verantwortung für sich zu übernehmen und wo es noch einen engeren Rahmen braucht.
Familienplanung: Was hat Sexualität mit Gesundheit zu tun?Nach oben
Sexuelle Aktivitäten gehören zu einem gesunden Leben. In einer guten Partnerschaft fühlt man sich auch sexuell wohl, kennt den eigenen Körper und die eigenen Wünsche und respektiert den Partner oder die Partnerin. Das ist auch wichtig, wenn es mit dem Sex nicht klappt. Probleme beim sexuellen Verkehr sind häufig und normal. Sie können verschiedene Gründe haben. Zum Beispiel körperliche Ursachen oder seelische Schwierigkeiten. Aber man kann etwas tun dagegen: Haben Sie Mut und sprechen Sie mit einem Arzt/einer Ärztin darüber. Der Hausarzt/die Hausärztin, eine Gynäkologin, ein Urologe oder eine Fachperson einer Beratungsstelle für Familienplanung können weiterhelfen.

Auch wenn Frauen keine Beschwerden haben, sollten sie sich spätestens ab 20 einmal im Jahr bei einem Gynäkologen oder einer Gynäkologin untersuchen lassen. Mit diesen Vorsorgeuntersuchungen lassen sich z.B. Brustkrebs oder Gebärmutterhalskrebs frühzeitig erkennen.
Familienplanung: Welche formalen Vorbereitungen sind vor der Geburt notwendig?Nach oben
Legen Sie das Familienbüchlein und den Schriftenempfangsschein bereit. Die Spitalverwaltung benötigt diese Dokumente für die Anmeldung des Kindes beim Zivilstandsamt.

In den letzten Wochen vor der Geburt ist auch der späteste Zeitpunkt, um den Vornamen für Ihr Kind auszuwählen. Im Spital wird erwartet, dass Sie den Namen des Kindes bereits wissen.

Versichern Sie Ihr Baby bereits vor seiner Geburt bei der Krankenkasse. Dadurch müssen Sie keinen Gesundheitsfragebogen ausfüllen und Ihr Kind kommt in den Genuss einer vorbehaltslosen Deckung.

Falls die Eltern nicht verheiratet sind, muss der Vater das Kind anerkennen. Das heisst, er muss sich beim Zivilstandsamt offiziell als Vater eintragen lassen. Unverheiratete Eltern werden nach der Geburt zudem von der Vormundschaftsbehörde kontaktiert. Diese stellt sicher, dass die Unterhaltszahlungen für das Kind geregelt sind.
Familienplanung: Wie kann man sich gegen sexuelle übertragbare Krankheiten schützen?Nach oben
Wer sexuell aktiv ist, muss sich gegen ansteckende Krankheiten schützen. Grundsätzlich ist das Risiko für Frauen wie auch für Männer hoch, sich beim ungeschützten Sex mit einer Geschlechtskrankheit anzustecken. Sicherheit hätte man nur, wenn sich Mann und Frau vor dem Sex ärztlich untersuchen lassen. Weil das schwierig durchzuführen ist, sollte man – besonders bei neuen oder wechselnden Kontakten – unbedingt Kondome (auch Präservative genannt) benutzen.

Wenn Sie glauben, an einer sexuell übertragbaren Krankheit zu leiden, gehen Sie so schnell wie möglich zum Arzt. Wenn Sie schnell reagieren, ist die Chance zur Heilung grösser.

Beim ungeschützten Geschlechtsverkehr kann man sich auch mit Viren anstecken, die Gebärmutterhalskrebs auslösen. Bei 16- bis 25-jährigen Frauen ist dieses Risiko besonders gross. Es gibt aber eine Impfung gegen die Viren. Junge Frauen sollten sich impfen, bevor sie sexuell aktiv werden. Deshalb empfiehlt das Bundesamt für Gesundheit (BAG) eine Impfung für alle Mädchen bereits ab 11 bis 14 Jahren.

Die meisten sexuell übertragbaren Krankheiten sind heilbar. Es gibt eine Ausnahme: Aids. Die Immunschwäche Aids ist eine Folge einer Infektion mit dem HI-Virus. Aids ist nicht heilbar und kann zu verschiedenen schweren Erkrankungen und zum Tod führen.

migesplus.ch: Das Wichtigste zum Thema Aids können Sie auch in den Broschüren «HIV Aids Wo Risiken bestehen wo nicht (für Frauen oder für Männer)» lesen. Die Broschüre kann man hier bestellen. Unter dem gleichen Link gibt es auch die Broschüre «HIV-positiv – was tun?».

Aids-Hilfe Schweiz: Hier finden Sie eine Liste mit Krankheiten und Angaben, wie Sie sich vor Aids und anderen ansteckenden Krankheiten schützen können.

Regionale Aids-Stellen der Schweiz: Informationen zu Aids erhalten Sie auch bei den Regionalen Aids-Stellen der Schweiz. Hier finden Sie die Liste.

Impfung gegen Viren: Informationen über Gebärmutterhals-Krebs und das humane Papilloma-Virus.
Familienplanung: Wie können wir uns vor einer ungewollten Schwangerschaft schützen?Nach oben
Es gibt viele verschiedene moderne Verhütungsmethoden. Mit ihnen kann man verhindern, dass die Frau schwanger wird. Ein Paar sollte über die Wahl der passenden Verhütungsmethode gemeinsam sprechen. Ein Gespräch mit dem Gynäkologen oder der Gynäkologin hilft ebenfalls weiter. Für einige Methoden (z.B. die Pille) ist das Rezept eines Arztes notwendig.

Achtung: Nur mit der Verwendung von Kondomen schützt man sich vor einer ungewollten Schwangerschaft und gleichzeitig vor sexuell übertragbaren Krankheiten. Kondome sind an vielen Orten erhältlich: Im Supermarkt, im Warenhaus oder in der Apotheke.

Nach ungeschütztem Geschlechtsverkehr oder nach Versagen eines Verhütungsmittels (z.B. abgerutschtem Kondom) kann die Frau die «Pille danach» einnehmen. Sie ist eine Notfallverhütung und verhindert eine ungewollte Schwangerschaft.

Sind Sie ungeplant oder ungewollt schwanger geworden, wenden Sie sich möglichst schnell an Ihren Arzt oder Ihre Ärztin oder an eine Familienberatungsstelle. Falls Sie sich gegen das Kind entscheiden, gibt es die Möglichkeit, die Schwangerschaft abzubrechen. Beratungsstellen können Ihnen bei dieser schwierigen Entscheidung helfen. Die dort arbeitenden Fachleute sind an die Schweigepflicht gebunden. Es gibt in jedem Kanton Beratungsstellen zu den Themen Schwangerschaft, Familienplanung, Sexualität und Aids-Hilfe-Stellen in der Schweiz.

Verhütungsinfo: Hier gibt es eine Übersicht über die verschiedenen Verhütungsmethoden.

migesplus.ch: Eine Broschüre zum Thema Verhütung in den Sprachen Französisch, Spanisch und Portugiesisch kann man hier bestellen.
Familienplanung: Wo bekomme ich in der ersten Zeit nach der Geburt Unterstützung?Nach oben
In den Tagen nach der Geburt soll sich die Mutter körperlich und seelisch erholen. In dieser ersten Woche (Wochenbett) werden Mutter und Kind medizinisch betreut. Die Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt die Kosten der Untersuchungen während der Schwangerschaft, der Geburt und der Betreuung im Wochenbett. Die Krankenkasse übernimmt auch gewisse Kosten der Geburtsvorbereitung und der Stillberatung.

Für die erste Zeit nach der Geburt zu Hause gibt es beim Jugendsekretariat zahlreiche Kurse zur Ernährung, Entwicklung oder Erziehung des Kindes.

In der Schweiz existiert eine gesetzlich vorgeschriebene Mutterschaftsversicherung: erwerbstätige Mütter bekommen nach der Geburt während 14 Wochen einen Urlaub und erhalten 80 Prozent des durchschnittlichen Lohns (auch Mutterschaftsentschädigung oder Mutterschaftsurlaub genannt). Ein gesetzlicher Vaterschaftsurlaub existiert in der Schweiz nicht. Einzelne Arbeitgeber (z.B. die öffentliche Verwaltung einzelner Kantone) gewähren Vätern nach der Geburt einen bezahlten Vaterschaftsurlaub von einigen Wochen.

Mutterschaftsversicherung: Nähere Informationen dazu erhalten Sie bei Ihrem Arbeitgeber oder auf der Website von ch.ch

Bundesamt für Sozialversicherungen: Informationen zur Mutterschaftsentschädigung und zum Schutz der Arbeitnehmerin während der Mutterschaft.
Familienplanung: Wo können wir uns über Schwangerschaft und Geburt informieren?Nach oben
Die wichtigste Ansprechperson während einer Schwangerschaft ist die Frauenärztin (Gynäkologin) oder der Frauenarzt. Sie führen in regelmässigen Abständen medizinische Kontrollen durch. So können sie die Entwicklung des Kindes beobachten und mögliche Gefahren für Mutter und Kind erkennen. Auch frei schaffende Hebammen (Geburtshelferin) können Fragen zur Geburt schon während der Schwangerschaft beantworten.

In den Spitälern gibt es Angebote für Kurse zur Geburtsvorbereitung. Dort erfahren Sie Wissenswertes zur Geburt, zum Stillen und zu den neuen Aufgaben als Eltern.

Auf den Webseiten der Spitäler (Bülach, Universitätsspital Zürich, Stadtspital Triemli) finden Sie Informationen zur Geburtsvorbereitung und Geburt. Auch Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Ihnen Fragen zu Angeboten im Zusammenhang mit der Geburtsvorbereitung und der Geburt beantworten.
Familienplanung: Wo soll das Kind auf die Welt kommen?Nach oben
Während der Schwangerschaft meldet der Arzt, die Ärztin oder die Hebamme Sie beim Kantons- oder Bezirksspital für die Geburt an. Sie können wählen, ob Sie in einem Spital oder in einem Geburtshaus gebären möchten. Die meisten Frauen bringen ihre Kinder im Spital auf die Welt. Es ist auch möglich, bei Ihnen zu Hause mit der Unterstützung einer Hebamme zu gebären. Diese Hausgeburten sind jedoch nur bei Schwangerschaften ohne Komplikationen ratsam.

migesplus.ch: Die kostenlose Broschüre «Schwangerschaft, Muttersein» enthält Informationen über Geburtsvorsorge, Schwangerschaft und Geburt. Die Broschüre gibt es in 15 Sprachen.

Liste der Geburtshäuser in der Schweiz
Freizeit mit Kinder: Was kann ich mit meinem Kind gemeinsam unternehmen?Nach oben
Unsere Gemeinde bietet viele Freizeitaktivitäten, die Sie zusammen mit Ihren Kindern erleben können:
  • Spaziergänge und Erlebnisse in der Natur.
  • Gemeinsame Ausflüge mit dem Velo.
  • Museumsbesuch in der Umgebung: Viele Museen bieten ein spezielles Programm für Kinder. Informieren Sie sich direkt bei den Museen über Aktivitäten und Termine.
  • Zoobesuch: Der Besuch im nächstgelegenen Zoo ist für Kinder immer ein tolles Erlebnis.
  • Mutter/Vater und Kind Turnen (MuKi-/VaKi-Turnen): Sich gemeinsam bewegen, turnen und Spass haben. Dies mit Kindern ab 3 Jahren.
Freizeit mit Kindern: Mein Kind sitzt gerne vor dem Fernseher oder spielt Computer-Games. Schadet ihm das?Nach oben
Häufiges Fernsehen und Computer-Spielen können zu Konzentrationsproblemen führen, die auch die schulischen Leistungen negativ beeinflussen. Kinder, die zu viel fernsehen oder gamen, lernen zudem nicht, ihre Freizeit aktiv zu gestalten. Sie werden passiv und verpassen viele wichtige Gelegenheiten für ihre gesunde Entwicklung.

Fernsehen und Computer-Games sind aber nicht nur einfach schlecht. Es gibt spannende und lehrreiche Fernsehsendungen. Und bei den Computer-Games finden sich Spiele, die die Geschicklichkeit und das Denken fördern. Es ist wichtig, dass Sie mit Ihrem Kind klare Regeln abmachen, wann und wie lange es fernsehen oder gamen darf.

Die Frage, wie lange ein Kind höchstens vor dem Fernseher und dem Computer verbringen soll, ist schwierig zu beantworten. Die folgenden Empfehlungen der Elternbildung Schweiz für Computer und TV sollten als Richtwerte verstanden werden:
  • 1. bis 3. Klasse: ca. 30 Minuten pro Tag
  • 4. bis 6. Klasse: ca. 1 Stunde pro Tag
  • Oberstufe: ca. 2 Stunden pro Tag
Sowohl beim fernsehen als auch beim Computer-Games spielen gilt: Sie sollten wissen, was ihr Kind schaut oder spielt. Nur so können Sie kontrollieren, ob die Sendungen oder Games dem Alter des Kindes angemessen sind.

www.elternet.ch: informative Website, die Eltern in der Medienerziehung ihrer Kinder unterstützen möchte.

www.spielfalt.ch: will Eltern helfen, gute und altersgerechte Computerspiele für Kinder zu finden, mit vielen weiteren Infos zu Games.
Freizeit mit Kindern: Mein Kind soll in der Freizeit Sachen machen, die seine Entwicklung fördern. Was kann ich dazu beitragen?Nach oben
Geben Sie Ihrem Kind von klein auf möglichst viele Gelegenheiten, seine Spiele selber zu erfinden. Schauen Sie, dass es Papier und Farben hat. Beim Spielen und Malen entwickelt Ihr Kind Selbstvertrauen und Intelligenz.

Zeigen Sie ihm Ihre Freude und Ihr Interesse an seinen Spielen und Zeichnungen. Und wenn ihm einmal etwas nicht so gelingt, wie es möchte, machen Sie ihm Mut, es nochmals zu versuchen. Das ist der beste Antrieb für Ihr Kind, um weitere Schritte zu machen. Geben Sie ihm auch Raum, dass es sich genügend bewegen kann und Spass an seiner eigenen Kraft und Beweglichkeit bekommt.

Und vergessen Sie nicht, dass Sie für Ihr Kind ein wichtiges Vorbild sind. Ihr Kind beobachtet sehr genau, wie Sie selber Ihre Freizeit verbringen. In Familien, in denen viel miteinander geplaudert und gespielt wird und in Familien, die Ausflüge in die Natur machen, haben alle mehr Spass. Gleichzeitig erhalten die Kinder viele Impulse für einen sinnvollen Umgang mit ihrer Freizeit.
Freizeit mit Kindern: Was versteht man unter dem «Ferienpass»?Nach oben
Der Ferienpass bietet Kindern während der langen Sommerferien viele Angebote: Spiel- und Bastelkurse, Sport, Besuche von interessanten Orten, Firmen und Museen, etwas spannende Lernen und viele weitere Aktivitäten. Mitmachen können Kinder ab der ersten Klasse. Dies ist eine gute Möglichkeit für Ihr Kind, Neues kennen zu lernen und mit anderen Kindern zusammen zu sein.

Die Kinder- und Jugendarbeit Opfikon organisiert jeweils während den Frühlingsferien ein Ferienangebot "Ferie dihei".
Freizeit mit Kindern: Welche organisierten Freizeitangebote für Kinder und Jugendliche gibt es?Nach oben
Viele Sport- und Musikvereine in der Gemeinde bieten Kindern immer wieder Gelegenheit, zum Beispiel während der Schulferien in einem Kurs den Verein und seine Aktivitäten kennen zu lernen. Nutzen Sie diese Gelegenheiten.

Wenn ihr Kind gerne Sport treiben möchte, nehmen Sie am besten direkt Kontakt mit dem entsprechenden Turnverein oder Sportverein auf. Im Verein kann Ihr Kind regelmässig mit anderen Kindern zusammen trainieren, Spass haben, an Turnieren teilnehmen. Es lernt aber auch Disziplin und Teamgeist.

Wenn Ihr Kind gerne Musik hat oder singt, gibt es die Möglichkeit, in einem Jugendmusikverein oder einem Kinderchor mitzumachen. Vielleicht gibt es in der Gemeinde auch die Möglichkeit, einer Ballett- oder Tanzgruppe beizutreten.

Eine eigene Welt für Kinder bietet die Bewegung der Pfadfinder, die Pfadi. Die Pfadi soll einen Ausgleich zur Schule bieten. Die Kinder sind viel in der Natur, sie erleben gemeinsam Abenteuer und lernen ihre Stärken und Schwächen besser kennen. Die Pfadi findet meistens am Samstagnachmittag statt.
Freizeit mit Kindern: Wo kann mein kleines Kind mit anderen Kindern spielen?Nach oben
Die Spielplätze in Opfikon sind für alle Kinder und Eltern zugänglich. Kinder lieben es, im Sand zu spielen und auf der Rutschbahn oder Schaukel herum zu turnen. Begleiten Sie deshalb Ihr Kind so oft als möglich zum nächsten Spielplatz. Sie fördern damit seine gesunde Entwicklung.

Für Kinder ab etwa 2 1/2 Jahren gibt es auch Spielgruppen. Während einzelnen Stunden in der Woche werden sie von Fachpersonen betreut und gefördert. In einer solchen Gruppe hat Ihr Kind Gelegenheit, mit Gleichaltrigen zusammen zu sein und sich gleichzeitig für den Kindergarten und die Schule vorzubereiten.

Auch im Zentrum 130gibt es zahlreiche Angebote für kleinere und grössere Kinder und Jugendliche.
Freizeit und Vereine / Integration: Wie kann ich am sozialen und kulturellen Leben teilnehmen?Nach oben
Um sich in der Schweiz gut zu integrieren und wohl zu fühlen, ist es wichtig, am sozialen und kulturellen Leben teilzunehmen. In Opfikon gibt es zahlreiche kulturelle Anlässe – von Ausstellungen und Vorträgen über Theateraufführungen bis hin zu Konzerten.

Die Schweiz gilt auch als das Land der Vereine. Viele Menschen engagieren sich in einem Verein, um gemeinsam ein Hobby zu betreiben. Vereine gibt es auf allen möglichen Gebieten: Musik, Sport, Kultur, Natur und vieles mehr. Meistens bezahlt man einen Jahresbeitrag, um Mitglied zu werden und die Angebote nutzen zu können.

Kulturelle Anlässe zu besuchen oder in einem Verein mitzumachen, sind gute Möglichkeiten, Leute kennen zu lernen und gleichzeitig etwas über die Schweizer Gesellschaft und das Land zu erfahren. Sie können so auch Ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern, erweitern Ihr eigenes Beziehungsnetz und sind in der Gemeinde besser verankert. Wie Sie sich als Migrantin oder Migrant am politischen Leben in der Schweiz beteiligen können, erfahren Sie in der Rubrik Politik.

Wenn Sie mehr über einen Verein erfahren möchten, rufen Sie am besten die angegebene Kontaktperson an oder schreiben Sie ein E-Mail. Die meisten Vereine freuen sich über Interessentinnen und Interessenten.

Link Vereinsverzeichnis Opfikon
Gesund leben: Gegen welche Krankheiten kann man sich impfen lassen?Nach oben
Mit Impfungen können Sie sich gegen Infektionskrankheiten schützen.

Das Bundesamt für Gesundheit empfiehlt verschiedene Impfungen. Zum Beispiel gegen Diphtherie, Starrkrampf, Keuchhusten, Kinderlähmung, Hirnhautentzündung, Masern, Mumps, Röteln, Hepatitis B oder Humane Papillomaviren (lösen Gebärmutterhals-Krebs aus). Die obligatorische Krankenversicherung übernimmt die Kosten der empfohlenen Basisimpfungen.

Kinderärzt/-innen oder die Hausärzt/-innen führen die Impfungen durch. Zusätzlich können bei Reisen ins Ausland weitere Impfungen nötig sein. Sie erhalten nach dem Impfen einen Impfpass (Impfbüchlein). Darin werden alle Ihre Impfungen aufgeschrieben. Viele Impfungen müssen nach einer bestimmten Zeit wiederholt werden. Fehlende Impfungen kann man jederzeit nachholen. Lassen Sie sich von Ihrem Hausarzt oder Ihrer Hausärztin beraten.

Informationen zum Thema "Impfen" auf der Webseite des Bundesamtes für Gesundheit.
Auf der Website www.sichimpfen.ch finden Sie Informationen und Merkblätter zu den einzelnen Impfungen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene.
Gesund leben: Was ist das richtige Gewicht bei Kindern und Jugendlichen?Nach oben
Auch bei Kindern kann man den Body Mass Index berechnen. Dabei muss man auf das Alter und das Geschlecht achten.

Bitten Sie Ihren Hausarzt / Ihre Hausärztin um Rat, wenn Ihr Kind über- oder untergewichtig ist. Grund für Gewichtsprobleme können Bewegungsmangel, falsche Ernährung, psychische Belastungen oder seltene Erkrankungen sein.
Gesund leben: Was kann ich bei Gewichtsproblemen tun?Nach oben
Haben Sie Übergewicht oder Untergewicht? Dann sollten Sie zuerst Ihre Ernährungsgewohnheiten und Ihren Lebensstil überprüfen. Oder fragen Sie den Hausarzt / die Hausärztin um Rat. In der Arztpraxis oder der Apotheke gibt es Informationsbroschüren zu gesunder Ernährung und Übergewicht/Untergewicht. Einige Kantonsspitäler bieten Ernährungsberatung an. Fragen Sie, ob die Krankenkasse die Kosten dieser Beratung übernimmt. Neben der gesunden Ernährung ist auch genügend Bewegung wichtig.

Für übergewichtige Kinder und Jugendliche gibt es in der ganzen Schweiz Programme. Diese Kurse haben ein gesundes Körpergewicht zum Ziel.

Fitnesstipps für Kinder: Auf der Website des Schweizer Fachvereins Adipositas im Kindes- und Jugendalter gibt es Informationen zu Programmen für übergewichtige Kinder und Jugendliche sowie Fitnesstipps für Kinder.

Gesundes Körpergewicht: Tipps für Ernährung und Bewegung.

Experten-Netzwerk Essstörungen: Die Website bietet eine Übersicht zum Thema Essstörungen.
Gesund leben: Wie berechne ich mein normales Körpergewicht?Nach oben
Ein normales Körpergewicht ist wichtig. Es schützt vor Krankheiten wie Bluthochdruck oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Zudem werden übergewichtige Menschen manchmal von anderen ausgeschlossen und nicht akzeptiert.

Doch ab welchem Gewicht ist man übergewichtig? Um das festzustellen, verwendet man den so genannten Body Mass Index (BMI). Man berechnet ihn so:

BMI = Körpergewicht dividiert durch die Körpergrösse in Metern im Quadrat.

Ein BMI zwischen 20 und 25 heisst Normalgewicht, ein BMI von 25 bis 30 heisst leichtes Übergewicht, ein BMI über 30 heisst schweres Übergewicht. Adipositas ist ein anderer Name für schweres Übergewicht oder Fettsucht. Adipositas ist eine Essstörung.

Nach neuen medizinischen Erkenntnissen ist für die Gesundheit auch wichtig, wo sich die Fettpolster befinden. Fettpolster am Bauch sind besonders schädlich für die Gesundheit. Menschen mit Fettpolster am Bauch haben ein grösseres Risiko, krank zu werden (z.B. Zuckerkrankheit oder Herz-Kreislauf-Erkrankung wie etwa Herzinfarkt).

Auch zu wenig Gewicht (BMI unter 18.5) kann schlecht für die Gesundheit sein. Magersucht ist auch eine Essstörung.

Experten-Netzwerk Essstörungen: Die Website bietet eine Übersicht zum Thema Essstörungen.
Gesund leben: Wie kann ich mich gesund ernähren?Nach oben
Eine gesunde Ernährung und viel Bewegung sind wichtig. Weil man sich damit wohler fühlt und gegen Krankheiten schützen kann. Kinder brauchen gesundes Essen ganz besonders für ihre Entwicklung. Doch was ist eigentlich eine gesunde und ausgewogene Ernährung? Diese Nahrungsmittel empfehlen Ernährungsberaterinnen pro Tag:
  • Flüssigkeit: 1 bis 2 Liter trinken sind ideal. Am besten Mineralwasser, Wasser aus dem Wasserhahn, Früchte- und Kräutertees ohne Zucker. Nicht zu viel trinken: Getränke mit Koffein (Kaffee und schwarzer/grüner Tee).
  • 5 Portionen Gemüse und Früchte in verschiedenen Farben, roh und gekocht. Auch ungezuckerter Fruchtsaft zählt dazu.
  • 3 Portionen Getreideprodukte (z.B. Brot, wenn möglich Vollkorn), Teigwaren, Reis, Mais oder andere Produkte wie Kartoffeln und Hülsenfrüchte (z.B. Kichererbsen, Linsen).
  • 1 Portion Eiweiss wie z.B. Fleisch, Fisch, Eier, Käse, Tofu oder Quorn.
  • 3 Portionen Milchprodukte, z.B. 2 dl Milch, 180 g Jogurt und 60 g Käse.
  • Wenig Öl und Fett beim Kochen. Besonders gesund sind Raps- oder Olivenöl.
  • Nur in kleinen Mengen: Süssigkeiten (Schokolade, Kuchen), salzige Knabbereien (Chips) und süsse Getränke (Cola) und Alkohol. Fachleute empfehlen, dass Kinder keine koffeinhaltigen Energydrinks trinken sollten.
 

Gesund leben: Wie viel Bewegung pro Tag ist gesund?Nach oben
Zu wenig Bewegung kann krank machen. Die möglichen Folgen sind Rückenschmerzen, Übergewicht oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen (z.B. Herzinfarkt). Bewegen Sie sich deshalb jeden Tag mindestens eine halbe Stunde aktiv. Zum Beispiel mit schnellem Gehen, Velofahren, Garten- oder Hausarbeit. Die 30 Minuten lassen sich auch aufteilen in 3 x 10 Minuten pro Tag. Steigen Sie auch Treppen statt mit Lift oder Rolltreppe zu fahren. So bauen Sie gesunde Bewegung in den Alltag ein.

Auch Schwimmen, Walken, Joggen oder Tanzen ist sehr gesund. Spazieren oder ein Training an der frischen Luft wirkt sich auch positiv auf die Stimmung aus: Danach kann man sich besser entspannen und fühlt sich wohler.

Dieser Tipp kann auch Kindern Spass machen: Gehen Sie einmal auf einen Vita Parcours. Das sind Wege im Wald mit Gymnastikübungen. Der Vita Parcours ist kostenlos und eignet sich für alle: Anfänger, Sportler, Erwachsene und Kinder.

Ganz wichtig: auch Kinder sollten sich mindestens eine Stunde pro Tag bewegen. Die Sportstunden in der Schule sind deshalb wichtig. Mehr Bewegung erhalten die Kinder, wenn sie regelmässig in einem Sportverein mitmachen, zum Beispiel in einem Fussballclub.

Informationen zum Sport in Opfikon

migesplus.ch: Tipps für mehr Bewegung im Alltag lesen Sie in der Broschüre «Bewegung ist Leben». Sie ist in neun Sprachen erhältlich.

www.jugendundsport.ch: bietet Kurse und Lager für Kinder und Jugendliche in 75 Sportarten an. Auf dieser Website finden Sie auch Links zu Sportverbänden.

www.suissebalance.ch: Website mit Tipps rund um die Bewegung und Ernährung für Kinder und Jugendliche.

Elternbroschüren des Ostschweizer Vereins für das Kind: Diese Unterlagen können Sie in verschiedenen Sprachen herunterladen.
Gesund leben: Wo kann ich mich über Sucht beraten lassen?Nach oben
Menschen können nach verschiedenen Mitteln süchtig sein: nach Alkohol oder Zigaretten. Oder nach Medikamenten wie Schmerz-, Schlaf- und Beruhigungsmittel. Es gibt auch eine Sucht nach Arbeiten, Essen, Spielen oder Einkaufen. Oder nach illegalen Drogen wie Cannabis, Kokain oder Heroin.

Sucht und Drogen haben Auswirkungen auf den Körper und die Psyche. Drogensucht kann auch für nahe stehenden Mitmenschen ein Problem sein. Familienmitglieder und Freunde bemerken die Sucht manchmal lange Zeit nicht. Und wenn sie es merken, reden sie oft nicht darüber. Deshalb ist es wichtig, sich professionelle Hilfe ausserhalb der Familie zu holen.

Denn häufig können süchtigen Menschen nicht alleine von ihrer Sucht loskommen. Bei der Suchtberatung können sie gemeinsam mit Fachpersonen nach neuen Lösungen suchen. Betroffene und Angehörige erhalten Unterstützung und Begleitung in dieser schwierigen Situation.

Die Beratungen sind oftmals kostenlos. Die Fachpersonen unterstehen der Schweigepflicht. Adressen finden Sie im Telefonbuch oder bei Sucht Info Schweiz. Auch der Hausarzt oder die Hausärztin kann Ihnen Beratungsstellen empfehlen.

Sucht Info Schweiz: Auf der Website von Sucht Info Schweiz finden Sie weitere Informationen sowie ein Beratungstelefon.
Gesundheit: Haben Erwachsene Anspruch auf regelmässige Kontrollen beim Zahnarzt?Nach oben
In der Schweiz müssen Erwachsene die Kosten für den Zahnarzt selbst bezahlen. Ausser man hat eine Zusatzversicherung für Zahnarztbehandlungen abgeschlossen. Es lohnt sich aber, auf eine gute Zahnpflege zu achten und mindestens einmal jährlich zur Kontrolle beim Zahnarzt zu gehen. Zahnschäden können so frühzeitig erkannt und behandelt werden. Das kostet langfristig weniger. Gesunde Zähne sind wichtig für die Gesundheit
Gesundheit: Im Spital: Wer pflegt mich und kann ich Besuch empfangen?Nach oben
Sie können im Spital Besuch empfangen. Es gibt geregelte Besuchszeiten. Fragen Sie im Spital danach oder schauen Sie auf der Internetseite nach. In Mehrbettzimmern sollte man auf den Gesundheitszustand der anderen Patienten Rücksicht nehmen. Pflegefachfrauen und -männer übernehmen im Spital den grössten Teil der Pflege und Betreuung. Sie sind speziell dafür ausgebildet und arbeiten eng mit den Ärztinnen und Ärzten zusammen. Patienten (und nahe Angehörige) haben ein Anrecht darauf, über die Behandlung und mögliche Folgen informiert zu werden. Wenn Sie eine Frage haben, wenden Sie sich zuerst an das Pflegepersonal. Während des Spitalaufenthalts essen die Patientinnen und Patienten im Zimmer. Wenn Sie Wünsche haben (z.B. kein Schweinefleisch, vegetarisches oder koscheres Essen, Allergie gegen bestimmte Nahrungsmittel), sagen Sie dies dem Pflegepersonal. Es ist meistens kein Problem, diese Wünsche zu erfüllen. Es ist nicht nötig, dass die Angehörigen den Patienten Esswaren mitbringen.
Gesundheit: Kann ich mich zu Hause pflegen lassen?Nach oben
Nach einem Krankenhaus-Aufenthalt brauchen Sie vielleicht weitere Pflege. Dafür gibt es den Spitex-Dienst. Entsprechend ausgebildete Personen kommen zu Ihnen nach Hause, um Sie zu pflegen und/oder im Alltag und im Haushalt zu unterstützen. Die Kosten der Spitex werden teilweise von der Krankenkasse übernommen. Die Spitex bietet auch weitere Dienste an: z.B. Fahrdienste oder Vermietung von Krücken oder Rollstühlen.
Sie können sich nicht selbst anmelden, sondern ein Arzt muss dies entscheiden. Bevor die Spitex-Betreuung beginnt, klärt der Arzt ab, was Sie genau brauchen.

Homepage der Spitex Opfikon-Glattbrugg
Gesundheit: Wann muss ich zum Arzt gehen? Wann muss ich ins Spital gehen?Nach oben
Falls Sie nur leichte Beschwerden haben, können Sie auch in einer Apotheke um Rat fragen. Dort bekommen Sie Medikamente, für die kein Arztrezept nötig ist.

Wenn Sie starke Beschwerden haben, gehen Sie am besten zuerst zu Ihrem Hausarzt. Es ist auch möglich, direkt zu einem Spezialarzt (= Facharzt) zu gehen (z.B. Hals-Nasen-Ohren-Arzt). Dann müssen Sie aber vielleicht lange auf einen Termin warten. Möglicherweise müssen Sie auch die Kosten selbst bezahlen. Denn viele Krankenkassen verlangen, dass Sie erst zum Hausarzt gehen. Dieser verweist sie nachher an den Spezialarzt. Fragen Sie Ihre Krankenkasse, wenn Sie Genaueres dazu wissen möchten.

Ins Spital geht man nur in Notfallsituationen.

Manchmal ist ein Arztbesuch gar nicht nötig. Viele Erkrankungen wie z.B. eine Erkältung sind nach ein paar Tagen vorbei. Manchmal helfen auch eigene Hausmittel. Zum Beispiel bei Fieber Lindenblütentee mit viel Honig und Zitrone trinken.

Ins Spital (oder Krankenhaus) wird man meistens vom behandelnden Arzt / von der behandelnden Ärztin überwiesen. Gründe dafür können Untersuchungen, eine Operation oder eine Therapie sein. Beim Eintreten müssen Sie Ihre Krankenkassenkarte zeigen. Spätestens ein paar Tage vor dem Eintritt erhalten Sie vom Spital per Post alle Informationen: z.B. was Sie mitbringen müssen und wie Sie sich vorbereiten können.

Die Grundversicherung der Krankenkassen bezahlt für eine Spitalbehandlung in der Allgemeinen Abteilung. Die Krankenkassen bieten teurere Zusatzversicherungen für eine private oder halbprivate Behandlung im Spital an. Mit einer halbprivaten Zusatzversicherung haben Sie Anrecht auf ein Zweibettzimmer. Mit einer privaten Zusatzversicherung haben Sie Anrecht auf ein Einzelzimmer.

Es gibt unterschiedliche Arten von Spitälern. Viele Kantone verfügen über ein eigenes öffentliches Kantonsspital. Dorthin überweist Sie Ihr Arzt an erster Stelle, wenn Sie keine Spezialklinik benötigen.

www.spitaeler.ch: Hier erhalten Sie einen Überblick über die Krankenhäuser in der Schweiz. Dort sind auch Adressen von spezialisierten Einrichtungen wie Augenkliniken, Geburtshilfe, Lungenkliniken oder Zahnmedizin erhältlich.
Gesundheit: Was ist ein Notfall und was ist dann zu tun?Nach oben
Ein Notfall ist eine lebensgefährliche Situation. In den meisten öffentlichen Spitälern gibt es eine Notfallstation, die 24 Stunden offen ist. Sie ist aber für schwerwiegende Fälle vorgesehen. Gehen Sie deshalb bei einem Notfall immer zuerst zu Ihrem Hausarzt / Ihrer Hausärztin. Viele Hausärzte kommen in dringenden Situationen auch zu Ihnen nach Hause. Ist der Hausarzt / die Hausärztin nicht erreichbar, gibt der Telefonbeantworter Auskunft über seine Stellvertretung oder den Dienstarzt.

In grösseren Städten gibt es auch private Arztstationen (z.B. Permanence, City-Notfall, Flughafen Zürich etc.) für dringende Arztbesuche ohne Voranmeldung.

Wenn ein Mensch in Ihrer Nähe einen Notfall erleidet (z.B. einen Unfall), ist die Erste Hilfe das Wichtigste. Dabei müssen lebenswichtige Körperfunktionen wie das Bewusstsein, die Atmung und der Kreislauf sichergestellt werden. Was genau zu tun ist, kann man in einem Kurs lernen.

In einer Notfallsituation ist schnelles Handeln wichtig. Über die Telefonnummer 144 erreichen Sie den Rettungsdienst und den Krankenwagen. Geben Sie beim Anruf folgende Informationen durch:
  • Ihren Namen,
  • von wo rufen Sie an,
  • was ist geschehen,
  • wie viele Personen sind beteiligt/verletzt,
  • was haben Sie schon unternommen?
Einen Teil der Kosten für die Ambulanz müssen die Patienten selbst bezahlen.

Wichtige Notfallnummern:

  • Ambulanz 144
  • Polizei 117
  • Feuerwehr 118

Bei Verdacht auf eine Vergiftung (z.B. durch Pilze oder Chemikalien) hilft die Notfallnummer 145 des Toxikologische Informationszentrums weiter: Sie können rund um die Uhr anrufen und erhalten kostenlos ärztliche Auskunft zu Vergiftungen.
Gesundheit: Was kann ich tun, wenn ich meine Probleme oder Krankheiten nicht in der örtlichen Sprache ausdrücken kann?Nach oben
Im Spital oder in der Arztpraxis müssen Sie mit den Ärzten / Ärztinnen, den Pflegefachleuten oder Therapeuten / Therapeutinnen reden können. Nur so erhalten Sie wirklich die nötige und richtige Behandlung. Sonst kommt es zu Missverständnissen und Problemen. Oft helfen Familienmitglieder beim Übersetzen. Sie sind jedoch nicht auf die Übersetzungsarbeit vorbereitet und sind vielleicht selbst ängstlich oder in Sorge.

Eine professionelle Übersetzerin kann hier weiterhelfen. Viele grössere Spitäler haben einen eigenen Übersetzungsdienst. Fragen Sie unbedingt nach, wenn Ihnen nicht automatisch jemand angeboten wird.

Oft entstehen Missverständnisse auch durch unterschiedliche Wertvorstellungen der verschiedenen Kulturen. Dafür gibt es interkulturelle Übersetzer. Sie übersetzen nicht nur die Sprache, sondern können auch auf unterschiedliche Wahrnehmungen und Bedeutungen hinweisen, die von Kultur zu Kultur verschieden sind.

Hier finden Sie eine Übersicht über die lokalen Vermittlungsstellen zu interkultureller Übersetzung.
Gesundheit: Was kann ich tun, wenn ich psychische Probleme habe?Nach oben
Im Leben gibt es immer wieder schwierige Situationen in der Familie, im persönlichen Umfeld oder am Arbeitsplatz. Psychische Erkrankungen wie z.B. Depressionen sind sehr häufig. Jede dritte Person leidet einmal im Leben darunter. Betroffene leiden z.B. immer wieder an Ängsten oder erleben über längere Zeit eine lähmende Traurigkeit. Oftmals ist es unmöglich, diese Situationen ohne professionelle Hilfe zu bewältigen.

Psychische Erkrankungen sind echte Krankheiten. Sie sollten behandelt werden. Psycholog/-innen oder Psychiater (Ärzt/-innen mit Spezialisierung auf die menschliche Seele = Psyche) können Sie in solchen Lebensphasen begleiten und unterstützen. Die Psychologinnen und Psychologen suchen gemeinsam mit den Patienten in Gesprächen oder einer Therapie neue Wege. So kann die Situation verbessert werden.

Wenn Sie Hilfe brauchen, können Sie auch zuerst mit Ihrem Hausarzt sprechen. Er kann Ihnen eine Fachperson vermitteln. Die Grundversicherung der Krankenkasse bezahlt eine Behandlung nur, wenn Sie von einem Arzt (Psychiater) durchgeführt wird.

Alle Berater und psychologischen Fachleute sind an die Schweigepflicht gebunden und dürfen keine Informationen von Ihnen weitergeben.

Hilfe für Folter- und Kriegsopfer: In Bern, Zürich, Lausanne und Genf gibt es ein Ambulatorium für Folter- und Kriegsopfer, wo professionelle Hilfe für Betroffene angeboten wird
Gesundheit: Was steht in meiner Krankenakte?Nach oben
Sie können beim Arzt und im Krankenhaus Einsicht in Ihre Krankenakte («Krankengeschichte») verlangen. Darin stehen die wichtigsten Daten Ihrer Behandlung wie Untersuchungen, Diagnosen, Medikamente, Operationen und die Entwicklung der Krankheit. Niemand darf diese Informationen an andere Personen weitergeben.

Stiftung für Patientenschutz: Informationen über Ihre Rechte und Pflichten als Patient
Gesundheit: Welche Angebote gibt es für Kinder?Nach oben
In der Schweiz gibt es neben den privaten Kinderärztinnen und Kinderärzten auch spezielle kostenlose Angebote für Schulkinder:
  • Die Schulgemeinden bieten einen Schularzt-Dienst an: Der Schularzt oder die Schulärztin untersucht die Schulkinder im Kindergarten und im 8. Schuljahr und impft sie. So können gesundheitliche Probleme frühzeitig erkannt und behandelt werden.
  • Schulzahnarzt und Schulzahnpflege: Ein Zahnarzt oder eine Zahnärztin untersucht die Zähne der Kinder einmal jährlich. Zudem kommt regelmässig der Zahnpflege-Dienst vorbei und zeigt den Schulkindern im Unterricht, wie man die Zähne sorgfältig und richtig putzt.
  • Schulpsychologischer Dienst: Hier erhalten Sie Hilfe bei schulischen, psychischen und erzieherischen Problemen Ihres Kindes.
Gesundheit: Welche Angebote gibt es für ältere Menschen in der Schweiz?Nach oben
Die Lebensqualität hat einen wichtigen Einfluss auf die Gesundheit. Das gilt besonders für Menschen im Alter. Viele verschiedene Angebote von Organisationen helfen, auch nach der Pensionierung ein selbstständiges Leben mit guter Lebensqualität zu führen.

Seniorweb: bietet in Deutsch, Französisch oder Italienisch Informationen über die Generation 50plus, geschrieben von über 100 Freiwilligen.
Gesundheit: Wer hilft mir, wenn ich alt bin und nicht mehr alleine wohnen kann?Nach oben
Die Spitex organisiert auch den Frischmahlzeiten-Dienst: ältere, kranke und behinderte Personen bekommen täglich ein warmes Mittagessen nach Hause geliefert. Link zur Homepage der Spitex Opfikon-Glattbrugg.

Auch die Stiftung Pro Senectute liefert in den meisten Kantonen Mahlzeiten nach Hause. Ausserdem bietet Pro Senectute viele weitere Dienstleistungen für ältere Menschen an. So können sie länger zuhause wohnen. Pro Senectute will die Selbstständigkeit und Lebensqualität der Mitmenschen über 60 fördern und erhalten. Ältere Menschen und ihre Angehörigen erhalten kostenlose, vertrauliche Beratungen bei:
  • finanziellen Schwierigkeiten
  • rechtlichen Angelegenheiten
  • der Bewältigung von Lebenskrisen
  • der Freizeitgestaltung
  • Wohn- und Beziehungsfragen
Vielleicht genügt diese Hilfe nicht und Sie brauchen Unterstützung rund um die Uhr. Dann passt ein Betagtenzentrum oder ein Altersheim besser für Ihre Bedürfnisse.
In welchem Alters- oder Pflegeheim (Alterszentrum Gibeleich) Sie wohnen werden, hängt von Ihrem Wohnort ab. Die Pro Senectute oder Ihr Hausarzt beraten Sie bei den Abklärungen.
Gesundheit: Wie finde ich einen Arzt oder eine Ärztin? Wie läuft ein Arztbesuch ab?Nach oben
Ein Hausarzt oder eine Hausärztin sind Allgemeinmediziner und übernehmen die erste Behandlung, wenn Sie krank sind. Sie sind für die Vorsorge und Behandlung des ganzen Körpers ausgebildet. Ein Hausarzt kennt Sie durch die regelmässigen Besuche gut und kann Sie optimal beraten. Es ist deshalb besser, immer zum gleichen Hausarzt zu gehen.

Einen Hausarzt zu haben hat noch einen Vorteil: Wenn Sie krank sind, können Sie jederzeit in die Hausarztpraxis anrufen und auch einfacher kurzfristige Termine abmachen. Bei vielen Krankenkassen ist zudem die Prämie billiger, wenn Sie einen Hausarzt haben.

Es gibt verschiedene Wege, einen Arzt / eine Ärztin zu finden: Fragen Sie im Freundes- und Bekanntenkreis, suchen Sie im Telefonbuch (die Ärzte sind nach Ortschaft / Stadtquartier und nach Fachgebiet aufgelistet) oder schauen Sie im Internet nach.

http://www.doktor.ch/ Übersicht über Ärzte und Ärztinnen in der Schweiz.

www.fmh-index.ch: Website der Verbindung der Schweizer Ärztinnen und Ärzte FMH mit rund 30 000 Adressen.


Rufen Sie die Arztpraxis an, um einen Termin zu reservieren. Beschreiben Sie schon am Telefon den Grund für den Arztbesuch. Wenn Sie den Termin nicht einhalten können, müssen Sie dies mindestens 24 Stunden vorher per Telefon mitteilen. Es ist normal, dass Sie im Wartezimmer eine Weile warten müssen. Trotzdem ist es besser, pünktlich zu sein: Möglicherweise kommen Sie auch gleich an die Reihe.

Der Arzt oder die Ärztin untersucht Sie und verschreibt Ihnen, wenn nötig Medikamente, eine Behandlung oder eine Therapie. Viele Medikamente sind rezeptpflichtig. Das heisst, Sie können diese Medikamente in der Apotheke nur kaufen, wenn Ihnen ein Arzt oder eine Ärztin dafür ein Rezept geschrieben hat.

Der Hausarzt kann Sie auch an einen spezialisierten Facharzt oder an ein Krankenhaus weiterleiten. In den meisten Fällen ist dies aber gar nicht nötig.
Jeder Mediziner hat eine Schweigepflicht: das heisst, er darf die Informationen über Sie nicht weitergeben.
Gesundheit: Wie leiste ich «Erste Hilfe»?Nach oben
Erste Hilfe heisst, einer verunfallten Person zu helfen, bis der Krankenwagen eintrifft. Dafür gibt es Regeln, die man in Kursen lernen kann. Viele Schweizer Gemeinden bieten solche Kurse an. Diese so genannten Nothelferkurse braucht man auch, um den Führerschein machen zu können. Es gibt auch spezielle Kurse für Notfälle bei Kleinkindern. Diese sind für Eltern und Grosseltern sehr zu empfehlen.

Schweizerischer Samariterbund: Adressen von Nothelfer- und Erste-Hilfe-Kurse in allen Regionen der Schweiz.
Gesundheit: Wo kann ich Hilfe finden, ohne meinen Namen und meine Herkunft sofort melden zu müssen?Nach oben
Manchmal brauchen Menschen in einer Krise sofort einen Ratschlag. Eine sofortige Hilfe gibt die Organisation «Dargebotene Hand». Sie bietet per Telefon, E-Mail oder Chat (www.143.ch) kostenlose Beratungen an. Unter der Nummer 143 kann man in Krisensituationen anrufen und mit einem Mitarbeiter oder einer Mitarbeiterin sprechen: Sie hören zu und können auch dabei helfen, wie es weitergehen soll. Die «Dargebotene Hand» ist eine Anlaufstelle für alle und untersteht der völligen Anonymität.

Auf dem Internet gibt es auch spezielle Beratung für Jugendliche. Sie informiert auf seriöse Weise über Themen, die Jugendliche, junge Frauen und Männer interessieren: z.B. Beziehungen, Sexualität, Verhütung oder Gewalt. Man kann selbst Fragen stellen oder nachlesen, was andere gefragt haben. In verschiedenen Online-Foren kann man sich über spezielle Probleme wie in einer Selbsthilfegruppe austauschen. Aber Achtung, nicht jedes Online-Forum ist seriös.

Manche Eltern sind mit ihrem Kind überfordert, in einer Krise oder einer belastenden Situation. Für sie gibt es die Beratungsstelle Elternnotruf. Sie ist rund um die Uhr erreichbar. Beim Elternnotruf ist es auch möglich, einen Termin für eine Erziehungsberatung zu vereinbaren.
Integration: Was ist eine Integrationsvereinbarung?Nach oben
Das Ausländergesetz schenkt der Integration von Ausländerinnen und Ausländern grosse Aufmerksamkeit. So legt es fest, dass die Erteilung einer Aufenthalts- oder Kurzaufenthaltsbewilligung an Bedingungen geknüpft sein kann und Sprach- oder Integrationskurse zu besuchen sind. Die konkreten Verpflichtungen legt man mit der Migrantin oder dem Migranten in einer so genannten Integrationsvereinbarung fest. Die Kantone sind frei, ob sie Integrationsvereinbarungen treffen wollen oder nicht. Einige haben bereits damit begonnen.

Solche Vereinbarungen betreffen zumeist Personen, die aus Staaten ausserhalb der Europäischen Union oder Freihandelsassoziation stammen und noch keine Niederlassungsbewilligung haben. Aber auch bereits ansässige Migrantinnen und Migranten können betroffen sein. Nämlich dann, wenn sie durch ihr Verhalten oder aufgrund anderer Umstände riskieren, das Aufenthaltsrecht zu verlieren.

Integrationsvereinbarung: So lautet der Text in der entsprechenden Verordnung
Integration: Was versteht man unter Integration?Nach oben
Die Integration hat ein zentrales Anliegen: Man will Migrantinnen und Migranten befähigen, sich in die schweizerische Gesellschaft zu integrieren. Sie sollen sich wohl fühlen und im Alltag gut zurechtkommen. Dazu gehört es etwa, einer Arbeit nachzugehen und am gesellschaftlichen Leben aktiv teilzunehmen.

Ziel der Integration ist es, dass die einheimische und die ausländische Wohnbevölkerung gut zusammenleben. Grundlage bilden dabei die Grundwerte der Bundesverfassung, gegenseitige Achtung und Toleranz. Von Schweizerinnen und Schweizern wird in diesem Zusammenhang Offenheit gegenüber Fremden erwartet. Und von Migrantinnen und Migranten will man, dass sie eine der Landessprachen lernen und sich mit den Verhältnissen und Lebensbedingungen in der Schweiz vertraut machen.

Integration ist ein fortlaufender Prozess, der sich immer wieder verändert, weil sich auch unsere Gesellschaft ständig wandelt. Erst wenn alle Beteiligten – Migrantinnen und Migranten, Schweizerinnen und Schweizer sowie die Institutionen – mitmachen, kann Integration gelingen.

Bundesamt für Migration: häufig gestellte Fragen zum Thema Integration
Integration: Welche Sprachangebote gibt es für meine Kinder?Nach oben
Kinder im Vorschulalter können eine Spielgruppe mit Deutschförderung besuchen. In diesen Spielgruppen lernen Kinder nicht nur Deutsch, sie werden auch auf den Kindergarteneintritt vorbereitet.

Schulkinder, die noch Mühe mit dem Deutschen haben, können den Unterricht Deutsch als Fremdsprache (DaF) oder Deutsch als Zweitsprache (DAZ) besuchen. Dieser Zusatzunterricht ist kostenlos. Meistens besuchen die Kinder diesen Unterricht während ein bis zwei Jahren.

Der Besuch des Unterrichts in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) ist freiwillig, wird aber empfohlen. Dort erweitern die Kinder ihre Kenntnisse der Sprache und Kultur des Herkunftslandes. Elternvereinigungen oder Botschaften organisieren diese Kurse. Die Noten, die das Kind in diesem Kurs erhält, werden in vielen Kantonen im Zeugnis eingetragen. Je besser ein Kind seine Muttersprache spricht, desto einfacher fällt ihm das Erlernen der deutschen Sprache.
Integration: Welche weiteren Integrationsangebote gibt es?Nach oben
In Opfikon findet jedes Jahr ein Willkommensanlass für alle Bewohnerinnen und Bewohner, die neu in die Gemeinde gezogen sind. Sie werden dazu persönlich eingeladen. Behördenvertreterinnen und -vertreter stellen dabei die Gemeinde und ihre Einrichtungen vor. Und man lernt bei einem Rundgang durch den Ort die Sehenswürdigkeiten kennen. Dies ist eine gute Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen.

Opfikon bieten auch Integrationskurse an. Sie erfahren dort etwa, wie das Schulsystem funktioniert, wie man den Abfall richtig entsorgt oder welche Regeln im Zusammenleben mit den Nachbarn gelten. An Staatskundekursen lernen Migrantinnen und Migranten zudem, wie der schweizerische Staat aufgebaut ist und wie das politische Leben funktioniert. Diese Kurse sind in erster Linie für Ausländerinnen und Ausländer gedacht, welche das Schweizer Bürgerrecht erwerben wollen; sie können aber auch von anderen Migrantinnen und Migranten besucht werden.
Integration: Wie kann ich mich gegen rassistische Diskriminierung wehren?Nach oben
In der Schweiz ist es verboten, Menschen öffentlich aufgrund ihrer Rasse oder Zugehörigkeit zu einer ethnischen oder religiösen Gruppe in einer Art anzugreifen oder zu diskriminieren, welche die Menschenwürde verletzt. Auch die Verweigerung einer öffentlich angebotenen Leistung ist verboten. Die rassistische Diskriminierung gilt laut Strafrecht als ein Offizialdelikt, wenn die Handlung in der Öffentlichkeit erfolgt.

Wer Opfer rassistischer Diskriminierung geworden ist, wendet sich am besten an eine Anlauf- und Beratungsstelle und lässt sich beraten. Informationen zum Thema findet man auch im Rechtsratgeber «Rassistische Diskriminierung». Er wird von der Fachstelle für Rassismusbekämpfung herausgegeben und ist kostenlos im Internet erhältlich.

Fachstelle für Rassismusbekämpfung: Verzeichnis der Anlauf- und Beratungsstellen
Integration: Wo kann ich Deutsch lernen?Nach oben
Wer sich als Migrantin oder Migrant in die Gesellschaft integrieren will, muss sich mit den Mitmenschen verständigen können. Es ist deshalb von zentraler Bedeutung, dass Sie die deutsche Sprache lernen. Dies erlaubt es Ihnen etwa, eine Arbeitsstelle zu finden, sich im täglichen Leben mit Nachbarn, Freunden oder Arbeitskollegen zu unterhalten und sich am gesellschaftlichen Leben aktiv zu beteiligen. Sie können so auch Ihren Kindern beim Erlernen der deutschen Sprache helfen.

Das Erlernen einer Sprache braucht Zeit, Geduld und viel Übung. Besonders am Anfang kann das schwierig sein; lassen Sie sich aber davon nicht entmutigen. Am besten Sie besuchen eine der zahlreichen Sprachkurse; es gibt teils spezielle Kurse für Migrantinnen und Migranten. Gemeinsam mit anderen zu lernen, ist motivierend und macht mehr Spass. Informieren Sie sich über die Angebote und Preise. Ihre Sprachkenntnisse können Sie zusätzlich verbessern, indem Sie sich mit anderen Personen unterhalten, Zeitungen, Texte im Internet oder Bücher in deutscher Sprache lesen, Radio hören oder fernsehen.

Opfikon bietet eine Reihe von subventionierten Deutschkursen im Zentrum 130 an.
Kleinkinder: Ich habe Fragen oder Probleme mit meinem kleinen Kind. Wo erhalte ich Hilfe, Beratung und Unterstützung?Nach oben
Eltern von Säuglingen und Kleinkindern können sich an die Mütter- und Väterberatung wenden(www.lotse.zh.ch (Suchbegriff Mütter- und Väterberatung) oder auf unserer Homepage unter Integration / Zentrum 130 Telefonische Beratung und Voranmeldung: Montag - Freitag 08.30 - 10.30 unter 044 804 40 39). Diese Stelle beantwortet Fragen im Zusammenhang mit der Ernährung, Pflege, Betreuung und Erziehung. Die Dienstleistung ist für sie kostenlos. Auch wenn ihr Kind häufig schreit oder unruhig ist, erhalten sie Hilfe. Falls nötig, nehmen Sie jemanden zum Übersetzen mit.

Die Erziehungsberaterin (www.ajb.zh.ch) beantwortet ihre Fragen zu Erziehung und Entwicklung von Klein- und Vorschulkindern (043 259 95 40). Zudem können Sie sich an die Mütter- und Väterberatung des kjz Kloten wenden.

Die Elternbildung West (www.elternbildung.zh.ch) gibt halbjährlich eine Broschüre mit diversen Elternbildungskursen heraus (044 855 65 60).

Der Elternnotruf leistet auf Wunsch anonyme Hilfe und Beratung zu jeder Tages- und Nachtzeit (24 Stunden): 0848 35 45 55.

Bei vielen Problemen kann Ihnen auch der Kinderarzt weiterhelfen.
Kleinkinder: Soll ich mein Kind in eine Spielgruppe schicken?Nach oben
In der Spielgruppe werden die Kinder in ihrer Entwicklung gefördert und auf den Kindergarten vorbereitet. Sie lernen, mit anderen Kindern zusammen zu sein, zu spielen, zu teilen, aufeinander zu achten, zu streiten und dann wieder Frieden zu schliessen. Falls ihr Kind noch wenig deutsch spricht, so ist das eine gute Gelegenheit, die Sprache zu verbessern.
Kleinkinder: Soll ich mit meinem Kind eine Chrabbelgruppe besuchen?Nach oben
Eine Chrabbelgruppe ist ein feste Gruppe mit Kleinstkindern im Alter von 0 - 30 Monaten, die von Kindern und Eltern (Mutter und/oder Vater) gemeinsam einmal pro Woche besucht wird. Im Zentrum stehen Begegnung, Austausch und Spiel. Die Chrabbelgruppe wird von einer Leiterin geführt.
Weitere Informationen unter Integration / Zentrum 130.
Kleinkinder: Was brauchen kleine Kinder, damit sie sich gut entwickeln?Nach oben
Kleine Kinder brauchen Betreuung, Pflege, gesunde Ernährung, Bewegung, Kontakt mit anderen Kindern, genügend Schlaf, Geborgenheit und Liebe. Sie brauchen aber auch Anregung und Förderung als Vorbereitung für die Schule und das spätere Leben. Vielen Kindern tut es gut, andere Kinder kennen zu lernen.
Wenn Sie das Gefühl haben, dass sich Ihr Kind nicht richtig entwickelt, kontaktieren Sie den Kinderarzt, die Mütter - und Väterberatung oder die Erziehungsberaterin.
Kleinkinder: Wie kann ich mein Kind von klein auf fördern und auf die Schule vorbereiten?Nach oben
Kinder lernen vom ersten Tag ihres Lebens an. Viele Fähigkeiten, die zum guten Schulerfolg beitragen, entwickelt das Kind in seinen ersten Lebensjahren. Kleine Kinder lernen nicht aus Pflicht, sondern aus Lust, Neugierde und Interesse. Deshalb ist es wichtig, dass kleine Kinder im Spiel gefördert werden.
Kinder lieben es, ihre Spiele selber zu erfinden. Dafür brauchen sie keine gekauften Spielsachen. Kleine und grosse Schachteln, mit denen man Häuser und Ställe bauen kann, alte Tücher und vielleicht ein alter Hut von Papa oder ein altes Paar Schuhe von Mama, mit denen man sich verkleiden kann, sind viel wichtiger als fertig gekaufte Spiele. Wenn Kinder mit zu vielen Spielsachen überflutet werden, lässt ihre Aufmerksamkeit nach. Wenn Sie aber selbst eines bauen oder erfinden müssen, werden sie in ihrer Entwicklung und Kreativität angeregt.
Jedes Spiel, das ein Kind in Ruhe und während längerer Zeit spielt, fördert seine Konzentrationsfähigkeit. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Kind eine ruhige Ecke in der Wohnung hat, wo es ungestört spielen und malen kann.

Gibt Ihr Kind rasch auf, wenn ihm etwas nicht gelingt? Oder wechselt es sehr häufig das Spiel? Dann hilft es meistens, wenn Sie Mut machen, es nochmals zu probieren. Damit fördern Sie die Ausdauer und das Konzentrationsvermögen. Kinder, die in den ersten Lebensjahren gefördert werden, haben später viel bessere Chancen, in der Schule erfolgreich zu sein.
Kleinkinder: Wie kann ich mich auf die Geburt vorbereiten?Nach oben
Geburtsvorbereitungskurse und Kurse für werdende Eltern vermitteln wichtige Informationen zur Geburt und Eltern - Sein. www.lotse.zh.ch (Suchbegriff Geburtsvorbereitung und Elternbildung)
Im Schwangerschaftsturnen bereiten sie ihren Körper auf die Geburt vor. Rückbildungsgymnastik unterstützt den Körper nach der Schwangerschaft bei der Rückbildung.
Auf den Webseiten der Spitäler (Bülach, Universitätsspital Zürich, Stadtspital Triemli) finden Sie Informationen zur Geburtsvorbereitung und Geburt. Auch Ihr Arzt oder Ihre Ärztin kann Ihnen Fragen zu Angeboten im Zusammenhang mit der Geburtsvorbereitung und der Geburt beantworten.
Spital Bülach, Stadtspital Triemli, Universitätsspital Zürich.

Erkundigen Sie sich bei Ihrer Krankenkasse, ob und wann Sie Ihr Kind bei der Krankenkasse anmelden müssen um sicher zu stellen, dass Ihr Kind von Geburt an versichert ist.
Kleinkinder: Wo finde ich günstige Spielsachen für mein Kind?Nach oben
Kinder wachsen rasch und entwickeln immer wieder neue Interessen. In Kleiderbörsen und Spielzeugbörsen gibt es für wenig Geld fast neuwertige Kleider und Spielsachen. Bilderbücher und Spiele können auch in Ludotheken und Bibliotheken ausgeliehen werden.

Bilderbücher und Spiele können gegen einen kleinen Jahresbeitrag in der Stadtbibliothek Opfikon und in Ludotheken von umliegenden Gemeinden ausgeliehen werden.
Weiterbildung: Was versteht man unter informeller Bildung?Nach oben
Man unterscheidet zwischen formeller und informeller Bildung. Zur formellen Bildung gehören Weiterbildungen, bei denen es einen bestimmten Abschluss gibt, zum Beispiel einen Ausweis, ein Zertifikat oder ein Diplom. Wenn Sie einen Bildungsabschluss aus dem Ausland haben, können Sie ihn hier anerkennen lassen (siehe auch Frage 3).

Informelle Bildung hingegen meint Fähigkeiten, die Sie sich persönlich aneignen, also ohne Kurs oder offizielle Ausbildung. Das kann in der Hausarbeit geschehen, im Beruf beim Durchführen von Aufgaben, in der Familie oder in der ehrenamtlichen Freiwilligenarbeit. In der Schweiz ist unbestritten, dass solche Fähigkeiten auch wichtige Qualifikationen für das Arbeitsleben darstellen. Es gibt deshalb Bemühungen, diese Fähigkeiten anerkennen zu lassen.

Siehe zum Beispiel unter: www.valida.ch und www.dossier-freiwillig-engagiert.ch.
Weiterbildung: Wie kann ich die gute Qualität der Weiterbildungen erkennen?Nach oben
Am besten ist es, wenn Sie sich in einem Gespräch oder direkt vor Ort einen Eindruck verschaffen. Viele Weiterbildungsangebote verfügen über Qualitätszertifikate. Unter www.eduqua.ch finden Sie zum Beispiel jene Anbieter in der Erwachsenenbildung, die das eduQua-Logo tragen dürfen. Das ist allerdings nicht das einzige Qualitätszertifikat.

Im Übrigen hängt es stark von ihren persönlichen Wünschen und Anforderungen ab, ob ein Kurs zu Ihnen passt. Fragen Sie ruhig nach, ob es zum Beispiel ein Schlusszertifikat gibt.
Weiterbildung: Wie kann ich mich über Kursangebote informieren?Nach oben
Mittlerweile sind viele Informationen über das Internet erhältlich. Besuchen Sie doch zum Beispiel


Auf beiden Websites finden Sie eine Datenbank mit Weiterbildungsangeboten.

Stellen Sie sich vorher folgende Fragen:

  • In welchem Thema will ich mich weiterbilden?
  • Wie viel Zeit kann ich investieren?
  • Was ist mein Ziel (z.B. ein bestimmter Abschluss oder eine Zwischenlösung)?
  • Welches sind die maximalen Beiträge, die ich zahlen kann?
  • Wie weit kann der Kursort von meiner Wohngemeinde entfernt sein?

Im Internet finden Sie viele Angaben. Seien Sie initiativ: Rufen Sie bei den Schulen an. Manchmal sind die Websites ja auch veraltet. Vergleichen Sie die verschiedenen Angebote miteinander. Viele Schulen bieten auch die Möglichkeit eines Fernstudiums.
Weiterbildung: Wie teuer sind Weiterbildungen? Gibt es finanzielle Unterstützung für Aus- oder Weiterbildungen?Nach oben
Weiterbildungen kosten unterschiedlich viel Geld. Es hängt unter anderem davon ab, ob es staatlich geförderte Lehrgänge sind (diese sind durch Steuern subventioniert) oder Lehrgänge von privaten Institutionen. Vielleicht wollen Sie zum Beispiel in einen Integrationskurs gehen und Deutsch lernen.

Grundsätzlich gibt es in der Schweiz Beiträge in der Form von Stipendien oder Darlehen. In jedem Kanton existiert eine Stipendienstelle. Dort können Gesuche eingereicht werden. Erkundigen Sie sich zuerst über die Richtlinien und das weitere Vorgehen. Die Stipendienstellen können aber auch Auskunft geben über weitere Möglichkeiten der Studienfinanzierung (zum Beispiel privatrechtliche Stiftungen und Fonds). In manchen Fällen besteht bei der Wohngemeinde oder der besuchten Bildungsinstitution die Möglichkeit, um finanzielle Unterstützung nachzufragen.

Siehe auch: www.stipendien.educa.ch.
Wie bestelle ich eine Vorsorgemappe der Caritas?Nach oben

Alle Informationen zur Vorsorgemappe finden Sie auf der Homepage der CARITAS Zürich.

Wie bestelle ich einen Docupass?Nach oben

Alle Informationen zum Docupass finden Sie auf der Homepage der pro Senectute.

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Alle Informationen zur Patientenverfügung finden Sie auf der Homepage der FMH.

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